Frühlingsgefühle beim Pferd – Tipps zum Anweiden

Nach jedem Winter freuen sich Pferd und Reiter auf die Frühlingssaison! Ausgiebige Ausritte in die Natur, Licht, Luft und Bewegung im Grünen. Gesundheit, Energie und Lebensfreude verspricht der Frühling.
Diese wundervolle, aber auch extreme Umstellung sollten Pferdehalter jedoch möglichst langsam vollziehen. Zum einen bedeutet das Anweiden, d.h. die Umstellung von Stall- und Boxenhaltung auf weitläufige Weiden, eine Umstellung des Futters und eine Umstellung in Bezug auf die Bewegungsfreiheit. Im Folgenden lesen Sie einige Tipps, um die Gesundheit der Pferde nicht zu gefährden.Oldenburger Weiterlesen

Pferdepflege – von Kopf bis Huf

Pferde brauchen Pflege. Das gilt besonders, wenn sie im Stall gehalten und häufig geritten werden. Bei Pferden, die das ganze Jahr über im Offenstall und auf der Weide leben, sorgen Sonne, Wind, Regen und das Wälzen für Sauberkeit und Fellpflege.
Reitpferde, die häufig trainiert werden, produzieren Schweiß. Besonders im Stall verstopfen dann Staub und Schmutz die Poren und die Thermoregulation funktioniert nicht mehr richtig. Der Schmutz muss also mit der richtigen Pflege entfernt werden. Bei Tieren, die das Jahr über auf der Weide oder in Offenstallhaltung leben, reicht eine schonende Reinigung, um die wichtige Talgschicht nicht zu entfernen. Diese schützt die Vierbeiner nämlich vor Regen und Kälte.

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Steckbrief: Paint Horse

Name:
Das Paint Horse trägt seinen Namen aufgrund des gescheckten Fells der meisten Tiere. Die seltenen einfarbigen Exemplare nennt man Solid Paint Bred Horses.

Herkunft:
Die Rasse geht auf die American Quarter Horses zurück, Hauptzuchtgebiet sind seit dem 18. Jahrhundert demnach die USA. Die Bezeichnung Paint Horse erhalten die Tiere nicht durch einen lückenlosen Stammbaum, sondern durch die in den 1960er Jahren gegründete American Paint Horse Association.

Aussehen:
Mit einer Widerristhöhe von maximal 158 cm werden die kraftvollen Tiere bewusst „klein“ gehalten, um die rassetypische Wendigkeit zu erhalten. Der Körperbau ist extrem muskulös, das Fell ist gescheckt. Klassifiziert werden dabei drei unterschiedliche Zeichnungsmuster. Ein keilförmiger Kopf mit wachen Augen, breiter Stirn und kleinen Ohren geht über in einen schlanken Hals, der auf kräftigen Schultern aufgesetzt ist. Weitere körperliche Merkmale sind ein kurzer Rücken, eine tiefe und kräftige Lende und ein insgesamt klares und drahtiges Fundament mit festen Hufen.

Charakter:
Paint Horses gelten allgemein als gutmütig und leicht in der Handhabung. Durch die traditionelle Arbeit mit Cowboys sind sie schnell und ausdauernd, außerdem besonders nervenstark. Die Rasse ist so robust, sodass eine ganzjährige Unterbringung auf einer Weide mit Offenstall ohne weiteres möglich ist.

Sportarten:
Das Paint Horse ist eine klassische Pferderasse für das Westernreiten. Außerdem beweisen die Tiere ihr Können bei der Viertelmeilendistanz und bei Geschicklichkeitsdisziplinen und sind daher eine gute Wahl für Freizeitsportler.

Besonderheiten:
Trotz der geringen Größe ist das Paint Horse so kräftig, dass es auch gewichtige Erwachsene nebst schwerem Sattel problemlos trägt.

Das teuerste Pferd der Welt

Zehn Millionen Euro: soviel Geld hatte der niedersächsische Unternehmer Paul Schockemöhle im Jahr 2010 für das Dressurpferd Totilas in die Niederlande überwiesen. Die Summe war bis dahin die höchste, die für ein Reitpferd in einer olympischen Disziplin bezahlt worden war.

Diesen Rekord stellte 2013 das Springpferd Palloubet d´Halong ein, der für geschätzte elf Millionen Euro den Besitzer wechselte. Das derzeit talentierteste Springpferd der Welt holte mit der schweizerischen Reiterin Janika Sprunger 2012 Platz zwei beim Großen Preis von Aachen. Seit letztem Jahr sitzt die Australierin Edwina Alexander-Tops im Sattel.

Während das nunmehr nur zweitteuerste Pferd der Welt einen beträchtlichen Teil der Kaufsumme durch den Verkauf seines Samens für Zuchtzwecke einspielte, konnten Totilas und sein Dressurreiter Matthias Alexander Rath sportlich nicht punkten. Aufgrund einer Verletzung nahm das Team seit den Deutschen Meisterschaften 2012 nicht an Wettkämpfen teil.

Ob der zehnjährige Palloubet d´Halong dem Druck gewachsen und sein Geld wert ist, wird sich noch zeigen. Eine teilweise Refinanzierung durch den Verkauf von Zuchtsamen ist jedenfalls ausgeschlossen: Das Springpferd ist ein Wallach und damit kastriert.

Steckbrief: Schleswiger

Name:
Schleswiger oder Schleswiger Kaltblut.
Die Rasse stammt aus Norddeutschland und gehört zu den mittelschweren Kaltblütern.

Herkunft:
Die junge Pferderasse entstand, als sich 1888 der Zuchtverband des Landes Schleswig-Holstein entschloss, die Zucht von Kalt- und Warmblutpferden zu trennen. Aus diesen Bestrebungen ging aus verschiedenen Nutztierrassen, unter starkem Einfluss der Jütländer, das Schleswiger Kaltblut hervor. Ihre Blütezeit erreichten die in der Landwirtschaft eingesetzten Tiere Mitte des 20. Jahrhunderts mit einem Bestand von etwa 25000 Stuten und 450 Hengsten. Das ovale Brandzeichen mit den Buchstaben „VSP“ auf dem Oberschenkel des rechten Hinterbeines zeichnet bis heute Pferde dieser Rasse. Durch den Einsatz von Maschinen und die sich insgesamt ändernden Bedingungen in der Landwirtschaft sanken die Zahlen 1976 auf einen Tiefststand von 35 Stuten und 5 Hengsten. Der Zuchtverband löste sich auf.
Erst 1991 besann man sich der gefährdeten Rasse wieder und gründete den „Verein Schleswiger Pferdezüchter“. Heute sind etwa 200 Stuten und 30 Hengste eingetragen. Hauptverbreitungsgebiete sind Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Dennoch steht die Rasse auf der Liste der bedrohten Haustierarten.

Aussehen:
Ein Schleswiger ist ein kräftiges, kompaktes Zugpferd mittlerer Größe. Das Stockmaß der Hengste liegt um 158 cm, das der Stuten bei 156 cm. Am häufigsten sind Füchse, seltener Rappen, Braune oder Schimmel. Der kurze Kopf mit kleinen Augen, breiter Stirn und geradem Profil sitzt auf einem gut angesetzten Hals und muskulöse, schräge Schultern. Der Rumpf ist rund, fast tonnenförmig und sitzt auf kurzen Beinen mit steiler Fesselung und runden, festen Hufen. Der Schweif ist hochangesetzt, da Fell eher etwas länger, teilweise gewellt, mit kurzem, dichten Fesselbehang.

Charakter:
Der Schleswiger ist ein leistungsfähiges Kaltblutpferd. Es gilt als freundlich, lern- und arbeitswillig, ruhig mit einem hohen Maß an Nerven- und Leistungsstärke. Hervorzuheben ist auf jeden Fall die Ausdauer der arbeitsamen Tiere.

Besonderheiten:
Das Schleswiger Kaltblut steht auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen der Gesellschaft zur Erhaltung alter Haustierrassen (GEH).

Einsatzgebiete:
Der Schleswiger ist kein typisches Sport- oder Freizeitpferd. Die Stärke des Kaltblüters zeigte sich bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts vor allem als Zug- und Arbeitspferd. So erwies es norddeutschen Bauern treue Dienste in der Land- und Holzwirtschaft. Andere Einsatzgebiete waren das Ziehen pferdebespannter Omnibusse, die Industrie, das Militär oder als Brauereipferd.
Heute setzt man das Schleswiger Kaltblut mit seinen raumgreifenden Schritt- und Trabbewegungen vereinzelt wieder in der Landwirtschaft oder als Holzrückpferde in der Forstwirtschaft ein. Daneben gibt es auch einige Schleswiger, die als Wagen- oder Freizeitpferde eingesetzt werden.

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Lesetip

>> Waschanleitung für Lammfell

>> Vorteile von Lammfell

Steckbrief Curly Horse

Name:

Der vollständige Name dieser nordamerikanischen Pferderasse ist American Bashkir Curly Horse, in Deutschland aber kurz als Curly Horse bekannt. Prägnant ist das lockige, oft lange und weiche Deck- und Langhaar, für das das sogenannte Curly Gen verantwortlich ist.

Herkunft:

Das Curly Horse stammt vermutlich aus den USA, wo Anfang des 19. Jahrhunderts Pferde mit gelocktem Haar auftauchten. Die genaue Herkunft dieser besonderen Rasse ist jedoch unklar. In Nevada wurde eine Herde gelockter Wildpferde mit Ranchpferden, darunter auch Araber- und Morganhengste, gekreuzt. Das lockige Fell vererbte sich dabei weiter. Dieses ist das Hauptmerkmal der nicht reinrassig gezüchteten Tiere.
Ein Zuchtregister gibt es erst seit 1971.
Heute sind die Curly Horses neben Nordamerika auch in Deutschland und in Österreich verbreitet.

Aussehen:

Amerikanische Züchter legen ausschließlich Wert auf das Merkmal lockiges Fell. Dadurch gibt es ein breites Spektrum an Tieren, die keinem bestimmten Typ zugeordnet werden können. Pony, elegantes Reitpferd, Quarterhorse oder Kaltblut können unter die Bezeichnung Curly Horse fallen. Dementsprechend variiert das Stockmaß zwischen 130 und 170 cm und es können sämtliche Farben vorkommen.
Vielen Pferden gemeinsam sind jedoch schräge, geschlitzt wirkende Augen mit nach oben gebogenen Wimpern und besonders harte, runde Hufe.
Das Fell ist im Winter gelockt und wird zum Sommer teilweise oder komplett abgeworfen, um das Verfilzen zu verhindern. Das Sommerfell ist weniger wellig als das Winterfell. Mähne, Schweif, Köten und das Fell in den Ohren sind ebenfalls lockig.

Charakter:

Das American Bashkir Curly Horse gehört zu den robusten Pferdearten, die auch unter harten Bedingungen gut zurechtkommen. Sie gelten als unerschrocken, ausdauernd, nervenstark, vielseitig, zuverlässig und freundlich. Im Umgang mit Menschen sind sie ausgeglichen, lernwillig und kinderfreundlich.

Besonderheiten:

Das Fell der American Bashkir Curly Horses hat eine andere Beschaffenheit als das anderer Rassen und löst keine Pferdehaarallergie aus. Deshalb ist es das ideale Tier für Allergiker. Die Tiere riechen auch nicht „nach Pferd“. Der Geruch erinnert eher an Lammfell oder Wolle.

Sportarten:

Curly Horses sind Allrounder, schon allein, weil es eine ganze Bandbreite an verschiedenen Typen gibt. Verallgemeinernd kann man sie als Sport- und Westernpferde bezeichnen.