Welcher Sattel bei Gewichtsschwankungen?

Wenn die Tage kürzer werden, verkürzt sich auch die Zeit, in denen Pferde auf der Weide ihr Futter finden. Gleichzeitig setzt mit der kälteren Jahreszeit auch der Fellwechsel ein. Insgesamt benötigen Pferde dann viel Energie. Dafür wird auch auf die Reserven des Körpers zurückgegriffen, was häufig dazu führt, dass das Gewicht des Pferdes abnimmt. Mit ausgewogenem Futter pegelt sich dann das „Wintergewicht“ ein, bevor das Pferd ab dem Frühjahr wieder Reserven anlegt.

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Lammfellsattel für den Übergang

Zwischen diesen Schwankungen kann es also vorkommen, dass der Reitsattel nicht mehr richtig passt, er nicht korrekt aufliegt, rutscht, einschnürt oder drückt. Gerade für diese Phasen ist ein Lammfellsattel eine empfehlenswerte Alternative zum wenig flexiblen (und kostspieligen) Ledersattel. Ein Sattel aus Lammfell ist leicht, passt sich immer optimal an die Statur des Pferdes an. Der Druck wird gleichmäßig verteilt, sodass er weder Druck- noch Scheuerstellen verursacht.

Keine Angst vor Erkältungen

Im Gegensatz zu Leder oder anderen Materialien, wie beispielsweise Nylon, nimmt Lammfell viel Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Schwitzt ein Pferd bei Ausritten oder beim Training, staut sich der Schweiß also nicht unter dem Sattel, sondern es bleibt dort trocken. Das mindert gerade bei kühleren Außentemperaturen die Gefahr von Erkältungen. Zudem werden die Gelenke und Muskeln, die sich erst erwärmen müssen, durch die Verwendung von Lammfell geschont.

Komfort für den Reiter

Ein Lammfellsattel gibt dem Reiter ein angenehmes, freies und leichtes Reitgefühl. Das Aufsatteln ist weniger mühsam und die Reinigung des Sattels ist denkbar einfach – Lammfelle lassen sich ganz unkompliziert (und zeitsparend) in der Waschmaschine waschen. Wer dann wieder auf seinen alten Sattel umsteigen möchte, benötigt für seinen „Übergangssattel“ wenig Stauraum. Beim nächsten Mal ist der dann schnell wieder im Einsatz.

Tipp:
Eine Vielzahl von hochwertigen Lammfellsatteln finden Sie auf pa-do.de. Schauen Sie sich in Ruhe um und freuen Sie sich auf den Herbst!

>> Der Lammfellsattel – Entdecken Sie ein neues Reitgefühl

>> Lammfellsattel Zubehör

Zitat des Monats Januar 2014

„Erst satteln, dann reiten!
Doch ist zuzeiten
Verloren der Mann,
der ohne Sattel nicht reiten kann.“
(Carl Weitbrecht, 1847 – 1904, deutscher Schriftsteller)

Sommer und Hitze – Das tut Ihrem Pferd jetzt gut

Wie wir Menschen schwitzen Pferde im Sommer. Die Verdunstungskälte hilft, die Körpertemperatur zu regeln. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und/oder bei durch Schweiß und Schmutz verklebtem Fell klappt das nicht. Sie können aber einiges tun, um die Hitze für die Tiere erträglicher zu machen.

Wasser, Schatten und Hygiene

Grundsätzlich sollten Sie Arbeiten oder Trainingseinheiten mit Ihrem Pferd in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.
Sorgen Sie stets für ausreichend sauberes und kühles Trinkwasser – ein erwachsenes Pferd trinkt an einem heißen Tag bis zu 100 Liter Wasser!
Tauschen Sie das Wasser täglich aus und reinigen Sie Gefäße. Es bilden sich ansonsten schnell Bakterien oder Fliegen legen ihre Eier im Wasser ab. Wenn möglich, benutzen Sie also keine offenen Tröge.
Stellen Sie einen Salzleckstein zur Verfügung.

Auf Weide oder Koppel sorgen Sie unbedingt für eine größere schattige Fläche, etwa unter Bäumen oder unter einem aufgespannten Segel.

Ställe und Boxen bitte immer gut lüften und sauber halten. Der im Pferdeurin enthaltene Ammoniak verdampft bei Wärme schnell und reizt die Atemwege. Verhindern Sie jedoch Zugluft, um Erkältungen und Muskelverspannungen zu vermeiden.
Wässern Sie die Stallgasse. Die Verdunstungskälte vermindert die Temperatur im Stall.

Duschen/Baden von Pferden bei Hitze

Eine kleine Dusche oder Abreibung erfrischt Pferde ebenso wie Menschen und ist regelmäßig notwendig, damit getrockneter Schweiß und Schmutz das Fell nicht verkleben. Sonst staut sich die Hitze darunter und löst unangenehmen Juckreiz aus. Außerdem zieht der Schweißgeruch lästige Bremsen und andere Blutsauger an.

Testen Sie vorsichtig, wie das Pferd auf das Wasser reagiert, nicht alle mögen einen Wasserstrahl. Empfindliche Tiere können Sie auch behutsam mit einem nassen Schwamm abreiben.
Wenn Sie einen Schlauch benutzen, achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu kalt ist, sonst wird der Kreislauf zu stark belastet und das Tier schwitzt anschließend noch mehr. Beginnen Sie vorsichtig bei den Hufen und „arbeiten“ sie sich langsam nach oben.
Beim anschließenden Trocknen achten Sie darauf, dass das Pferd keiner Zugluft ausgesetzt ist.

Lammfellsattel im Sommer

Besonders die Gurtlage ist gerade im Sommer stark verschmutzt und verklebt. Ein Lammfellsattel ist bei Hitze eine gute Alternative zu Modellen aus Leder oder Neopren, da kein Hitzestau entstehen kann. Außerdem wirkt das Fell antibakteriell, es ist leicht, kann ein vielfaches seines Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und die Feuchtigkeit schnell an die Außenluft abgeben. Gute Gründe, warum gerade in generell wärmeren Gegenden, wie beispielsweise im Arabischen Raum, seit Jahrhunderten Lammfelle als Sattelunterlage benutzt werden. Ein weiterer Pluspunkt ist die unkomplizierte Reinigung von Lammfellen.

Therapeutisches Reiten

HEILSAME BEGEGNUNG ZWISCHEN MENSCH UND TIER

Der positive Einfluss von Tieren auf das Wohlbefinden des Menschen wird seit Jahrzehnten in der Psychotherapie zum Heilen von Entwicklungsstörungen genutzt.

Das therapeutische Reiten ist eine effektive und anerkannte Heilmethode für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene mit körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklungsstörungen oder Behinderungen.

Der intensive Kontakt und die vertrauensvolle Begegnung zwischen Tier und Mensch unterstützen sie dabei, Defizite zu überwinden und ein gesundes Verhältnis zu sich selbst und zu ihrer Umwelt zu entwickeln. Dabei sind reiterliche Fähigkeiten oder leistungssportliche Kompetenzen nicht wesentlich. Vielmehr geht es darum, die körperliche, geistige, soziale und emotionale Entwicklung zu fördern.

Zur therapeutischen Praxis gehören die Arbeit im Stall, die Pflege, Übungen am und auf dem geführten Pferd oder Ausritte in der freien Natur beim Gelände- und Wanderreiten.

DAS PFERD ALS GEDULDIGER PARTNER

Für diese Therapie werden speziell ausgebildete Pferde eingesetzt, die nicht zu groß sind und sich durch einen ruhigen, geduldigen, kontaktfreudigen und sensiblen Charakter auszeichnen. Bewährt haben sich beispielsweise Haflinger.

SICHERER HALT UND NÄHE

Da der Kontakt zum Pferd und die gegenseitige Wahrnehmung die Grundidee dieser Heilmethode bilden, verwenden und empfehlen erfahrene Ausbilder und Therapeuten einen baumlosen Sattel, der dennoch festen Halt bietet.

Eine gute Wahl ist der sehr komfortable Christ Fellsattel Basic der Reitsportartikel-Firma „Christ“. Er eignet sich hervorragend für das oben beschriebene Wanderreiten.

Diverse Western-Pads finden Sie ebenfalls in unserem Online-Shop.

Ausgezeichnet: Die Firma CHRIST

Bei der Auswahl unserer Produkte setzte pa-do.de von Anfang an auf höchste Qualität und größtmöglichen Komfort für Tier und Mensch. Dieser Prämisse folgend arbeiten wir mit ausgezeichneten Partnern zusammen. Gleich mehrfach ausgezeichnet wurde die Firma CHRIST, die wir Ihnen hier kurz vorstellen dürfen.
Seit mehr als 50 Jahren produziert das Familienunternehmen Christ hochwertige Leder- und Lammfellprodukte. Am Anfang standen Leder und Lammfellbekleidung für Damen und Herren im Fokus, seit 1994 stellt die Firma ihr geballtes Knowhow in den Dienst der neuen Produktpalette der medizinisch gegerbten Lammfelle. Mit eigener Gerberei – eine der modernsten der Welt – und unter Verwendung ausschließlich bester Rohware werden Lammfelle im Spezialverfahren und besonders schonend komplett im eigenen Haus im Rheinland-Pfälzischen Gondershausen veredelt. Weitere Produktionsstätten bestehen seit den 80er und 90er Jahren in Uruguay und auf den Philippinen.
Umweltgerecht und schadstoffgeprüft
Eine Herzensangelegenheit der Firma Christ sind die umweltgerechte Produktion und vorbildliche Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter in allen Produktionsstätten.
Dafür wurde Christ mehrfach ausgezeichnet. Seit der Jahrtausendwende darf das Unternehmen für sämtliche Produkte das Gütesiegel des akkreditierten Prüf- und Forschungsinstitutes Reutlingen „umweltgerecht und schadstoffgeprüft“ verwenden.
Damit sind nicht allein die völlige Schadstofffreiheit, sondern auch die fairen Arbeitsbedingungen besiegelt.
Im Einklang mit der Natur
Das Unternehmen ruht sich keineswegs auf dem Reutlinger Prüfsiegel aus.
Das lobenswerte und zugleich ehrgeizige Ziel, CO2-neutral zu produzieren, gelingt trotz des immensen Wasser- und Energieverbrauchs der Gerbereien bereits seit 2007 vollständig. Mit größtem Respekt vor der Natur werden zum Heizen des benötigten Wassers Solarenergie und energieeffiziente Hochleistungsheizungen eingesetzt. Zusätzlich wurde bis heute ein Areal mit 600.000 Eukalyptusbäumen bepflanzt.
Produkte
Neben Kleidung für Erwachsene und Babys präsentiert die Firma Christ eine eigene Produktlinie für den Pferdesport. Die Reihe „Horse Dream“ bietet mit Fellsätteln, Sattelkissen, Polstern, Gamaschen und weiterem Zubehör die besten Lammfell-Artikel weltweit. Eine Auswahl der vielfach ausgezeichneten Produkte finden Sie in unserem Shop. Die schonend gegerbten Lammfellprodukte unseres Partners CHRIST – in jeglicher Hinsicht eine saubere Sache!

 

Der Sattel und seine Geschichte

Der Sattel und seine Geschichte 

Wir kennen heute eine Vielzahl von unterschiedlichsten Satteltypen und –formen. Für jede denkbare Gelegenheit gibt es den Richtigen: Dressur, Springen,  Polo, Western und viele weitere.

 

Packsattel und Lammfelle

Dabei wurden die ersten Sättel ursprünglich nicht zum Reiten, sondern als Packsattel benutzt. Diese Bocksättel bestanden aus zwei Brettern, die seitlich am Pferd anlagen und vorn und hinten mit Bügeln verbunden wurden. Somit konnte man gleichzeitig viel Gepäck transportieren und durch die Lastenverteilung auch über weite Strecken den Rücken des Tieres schonen.

 

Diese frühen Bocksättel wurden zum Reiten mit Decken und Kissen gepolstert. Die Griechen verwendeten hierfür vorzugsweise Lammfelle (wie sie auch heute wieder geschätzt werden) oder Decken, die mit einem Sattelgurt gehalten wurden.

Seitdem wurde der Sattel ständig verändert, verbessert und den Bedürfnissen von Mensch und Tier angepasst.

Bocksättel der Kelten

Die Kelten führten den flachen Bocksattel aus Leder ein, der auf einem Baum aus Holz mit Bronzebeschlägen angebracht war. Eine entscheidende Weiterentwicklung waren eine Art „Hörner“ , von denen zwei flache vorn auf der Sitzfläche  und zwei steile hinten   angebracht wurden.  Damit hatte der Reiter einen recht guten Halt und das Aufsteigen wurde wesentlich erleichtert.  Die keltische Erfindung wurde daher schnell von den Römern übernommen.

Um das Jahr Null entwickelte ein iranisches Nomadenvolk, die Sarmaten, den Sattelbaum, also einen hölzernen Unterbau für die darüber liegende gepolsterte Sitzfläche. Diese wurde hinten mit einem kräftigen Zwiesel ausstaffiert. Damit konnten die Reiter sich bei kriegerischen Konflikten besser im Sattel halten.

Der Steigbügel

Eine weitere Neuerung kam mit dem Steigbügel im 3. Jahrhundert in Asien auf. Dienten zunächst einfache Schlaufen dem besseren Auf- und Absitzen, setzten sich bald feste Bügel aus Holz oder Metall durch. In Europa kannte man Steigbügel wohl erst ab dem 8. Jahrhundert. Hier waren sie jedoch deutlich massiver mit einer größeren Trittfläche.

Moderne Sättel

Auch unsere heutigen Sättel bestehen im Grunde aus Sattelbaum, Sitzfläche und Steigbügeln. Neben bewährtem Holz und Leder werden aber auch moderne Materialien wie Stahl, Aluminium,  Fiberglas oder Kunststoffe eingesetzt.  Im Hinblick auf unterschiedliche Anatomien von Pferden und Reitern und Dank technischer  Weiterentwicklungen gibt es unzählige passgenaue Varianten.  Des Weiteren stehen für  jeden Geschmack eine Fülle von Formen, Stoffen und Farben bereit.

Eine hochwertige Auswahl finden Sie in unserem Shop www.pa-do.de