Lammfellsattel Sitzgrößen – Vergleich Christ und Grandeur

Sie sind sich unsicher in der Wahl der richtigen Größe eines Lammfellsattels? – Sie haben mehrere Reiter, welche einen Lammfellsattel verwenden möchten und müssen die für alle passende Größe ermitteln? – Dann können wir Ihnen vielleicht mir unserem Größenvergleich der verschiedensten Reiter in diversen Lammfellsätteln einen guten Anhaltspunkt für die Wahl Ihres Fellsattels bieten.

An erster Stelle steht die Passform des Lammfellsattels zu dem Reiter. Haben Sie eine zu große Sitzgröße gewählt, sitzen Sie hinter dem Schwerpunkt ihres Pferdes und das ist unangenehm für beide. In einem zu großen Fellsattel kommt man auch ins „schwimmen“ oder muss sich ständig neu positionieren. Haben Sie eine zu kleine Größe gewählt, sitzen Sie evtl. auf der Galerie und verursachen unangenehmen Druck für das Pferd. Auch sind Sie in der Bewegung eingeschränkt und Hilfen werden sehr undeutlich. Um die passende Sitzgröße zu ermitteln richtet man sich zum einen nach der Kleidergröße und zum anderen nach den Bedürfnissen an den Sitz. Sitzen Sie lieber eingerahmt und sicher oder möglichst frei?

Hier sehen Sie im Vergleich unsere Bestseller – Christ Iberica Plus und Christ Premium Plus.

IBERICA PONY  mit Reiter Kleidergröße 38PREMIUM PLUS PONY UND WBDer Iberica Pony als auch der Premium Pony decken viele Reitergrößen ab. Zu sehen sind ein achtjähriges Mädchen mit Kleidergröße 176 und eine Frau mit Kleidergröße 38. Für beide ist die Pony Größe passend und am bequemsten zu sitzen. Für kleinere Kinder bietet Christ auch Sättel der Größe Shetty an. Der Christ Iberica und Premium Warmblut sind allgemein passend ab Kleidergröße 38/40. Zu sehen auf den Bildern ist eine Frau mit Kleidergröße 44/46.

GRANDEUR BAROCK

GRANDEUR DRESSURHier sind im Vergleich der Grandeur Dressur und Grandeur Barock Lammfellsattel. Die Sättel von Grandeur haben eine Einheitssitzgröße, wobei im Einzelfall entschieden werden sollte ob der Sattel zu Reiter und Pferd passt. Gerne können Sie uns zur Beurteilung Bilder zusenden oder wir kommen mit unserem Lammfellanprobeservice bei Ihnen im Stall vorbei! Mehr Infos finden Sie hier.

Lesetip

>> Rund um den Fellsattel

>> Welchen Sattelgurt für den baumlosen Fellsattel

Am höchsten, am schnellsten, am weitesten – Pferderekorde

Erstaunlich, zu welchen Höchstleistungen Pferde in der Lage sind. Hier eine Aufzählung weltweit gemessener Rekorde.

Das schnellste Pferd ist bisher das Rennpferd „Big Racket“. 1945 wurde die Geschwindigkeit von 69,62 Kilometern/Stunde gemessen. Zum Vergleich: ein Warmblut kommt im Renngalopp durchschnittlich auf 36 Kilometer in der Stunde.

Das größte Pferd maß bis zum Widerrist 2 Meter und 19 Zentimeter. Der Shire-Horse-Wallach „Sampson“ brachte es gleichzeitig auf ein Gewicht von 1524 Kilogramm.

Das kleinste Pferd war mit einem Stockmaß von 35,5 Zentimetern und nur 9 Kilogramm der Falabella-Hengst „Little Pumpkin“.

Das älteste Pferd der Welt wurde 62 Jahre alt. Es wurde 1760 in England geboren und hörte auf den Namen „Old Billy“.

Das stärkste Pferd schaffte es, 44.211 Kilogramm zu ziehen. Das gelang dem Brauereipferd „Monti“ im Jahr 1984.

Die schwerste Pferderasse der Welt ist der belgische Brabant. Vertreter dieser Rasse bringen bis zu 1.400 Kilogramm auf die Waage, „Brooklyn Supreme“ wog sogar 1.452 Kilo. Das durchschnittliche Gewicht von Kaltblütern beträgt 600 bis 700 Kilogramm, das von Warmblütern 500 bis 600 Kilo.

Den höchsten Sprung absolvierte die Vollblut-Stute „Heatherbloom“ 1902. Sie überwand 2 Meter 50. Im Durchschnitt schaffen Springpferde (ohne Reiter) 1,20 bis 1,60 Meter.

Am weitesten sprang mit 8 Meter 40 der Südafrikaner Ferreira 1975 mit seinem Pferd „Something“. Ohne Reiter springen Pferde durchschnittlich 5 bis 6 Meter weit.

Steckbrief: Dänisches Warmblut/Däne

Das Dänische Warmblut wird seit 1965 in Dänemark als Turnierpferd gezüchtet.

Herkunft:
Man könnte behaupten, dass das Dänische Warmblut einem Baukasten entstammt. Ausgesuchte Vertreter der Rassen mit den besten Eigenschaften, die ein Turnierpferd mitbringen muss, wurden in Dänemark kombiniert, bzw. wurden nach und nach eingekreuzt. Die Basis bildete ursprünglich eine Liaison aus Vollblütern und einer traditionellen skandinavischen Rasse, dem Frederiksborg. Vorteilhafter Körperbau und sportlicher Charakter wurden mit der Einkreuzung von Selle-Francais erreicht, Ausdauer mit Wielkopolski-Hengsten. Danach verfeinerte wiederum die Einkreuzung von Vollblütern Bewegungsabläufe sowie Geschwindigkeit und Mut. Der tatsächliche Erfolg dieser kontinuierlichen Weiterentwicklung der Rasse spricht für sich.

Aussehen:
Das Dänische Warmblut ist insgesamt muskulös und dabei gut proportioniert. Am auffälligsten sind die kräftigen, kurzen, stabilen Röhrbeine mit sauberen Gelenken, die auf ausgezeichneten, ebenen Hufen stehen. Meist erreichen die Tiere ein Stockmaß von 162 bis 168 Zentimetern. Am häufigsten kommen Braune vor, auch wenn alle Farben möglich sind. Die Schulter ist schräg und der Widerrist deutlich ausgeprägt. Rücken und Lende sind gut bemuskelt. Ein mittelgroßer, schön geformter Kopf beweist den Einfluss von Vollblütern bei der Zucht.

Charakter:
Der Däne zählt zu den besten Turnierpferden Europas. Beim Training und im Wettbewerb tragen der gute Charakter und unglaublicher Mut dazu bei.

Sportarten:
Die Stärken des Sport- und Reitpferds liegen im Springen, in der Dressur und der Vielseitigkeit. Der Däne beherrscht alle Grundgangarten ausgezeichnet. Erfolgreichster Vertreter seiner Rasse ist der Dänische Warmbluthengst „Matador“, der bei den Weltmeisterschaften1990 die erste Medaille überhaupt nach Finnland holte.
Selbstredend machen ihn das exzellente Exterieur und Interieur ebenso zu einem hervorragenden Freizeitpferd.

Welcher Sattel bei Gewichtsschwankungen?

Wenn die Tage kürzer werden, verkürzt sich auch die Zeit, in denen Pferde auf der Weide ihr Futter finden. Gleichzeitig setzt mit der kälteren Jahreszeit auch der Fellwechsel ein. Insgesamt benötigen Pferde dann viel Energie. Dafür wird auch auf die Reserven des Körpers zurückgegriffen, was häufig dazu führt, dass das Gewicht des Pferdes abnimmt. Mit ausgewogenem Futter pegelt sich dann das „Wintergewicht“ ein, bevor das Pferd ab dem Frühjahr wieder Reserven anlegt.

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Lammfellsattel für den Übergang

Zwischen diesen Schwankungen kann es also vorkommen, dass der Reitsattel nicht mehr richtig passt, er nicht korrekt aufliegt, rutscht, einschnürt oder drückt. Gerade für diese Phasen ist ein Lammfellsattel eine empfehlenswerte Alternative zum wenig flexiblen (und kostspieligen) Ledersattel. Ein Sattel aus Lammfell ist leicht, passt sich immer optimal an die Statur des Pferdes an. Der Druck wird gleichmäßig verteilt, sodass er weder Druck- noch Scheuerstellen verursacht.

Keine Angst vor Erkältungen

Im Gegensatz zu Leder oder anderen Materialien, wie beispielsweise Nylon, nimmt Lammfell viel Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Schwitzt ein Pferd bei Ausritten oder beim Training, staut sich der Schweiß also nicht unter dem Sattel, sondern es bleibt dort trocken. Das mindert gerade bei kühleren Außentemperaturen die Gefahr von Erkältungen. Zudem werden die Gelenke und Muskeln, die sich erst erwärmen müssen, durch die Verwendung von Lammfell geschont.

Komfort für den Reiter

Ein Lammfellsattel gibt dem Reiter ein angenehmes, freies und leichtes Reitgefühl. Das Aufsatteln ist weniger mühsam und die Reinigung des Sattels ist denkbar einfach – Lammfelle lassen sich ganz unkompliziert (und zeitsparend) in der Waschmaschine waschen. Wer dann wieder auf seinen alten Sattel umsteigen möchte, benötigt für seinen „Übergangssattel“ wenig Stauraum. Beim nächsten Mal ist der dann schnell wieder im Einsatz.

Tipp:
Eine Vielzahl von hochwertigen Lammfellsatteln finden Sie auf pa-do.de. Schauen Sie sich in Ruhe um und freuen Sie sich auf den Herbst!

>> Der Lammfellsattel – Entdecken Sie ein neues Reitgefühl

>> Lammfellsattel Zubehör

Steckbrief: Welsh Cob

Der Welsh Cob gehört zur Art der Welsh-Ponys, deren Vertreter je nach Größe in vier Sektionen unterteilt werden, wobei der Welsh Cob zur Sektion D zählt und als beliebtes Reit- und Freizeitpferd weltweit verbreitet ist.

Herkunft

Der Ursprung der Welsh Ponys liegt in Wales (Großbritannien).
Der Welsh Cob wird dort seit mehr als 800 Jahren gezüchtet. Die Anfänge reichen zurück in die Blütezeit der keltischen Kultur, die von langen Reisen quer durch Europa geprägt war. Überliefert ist, dass diese Strecken mithilfe kleiner, harter, ausdauernder und leichtfuttriger Ponys zurückgelegt wurden. In Wales selbst wurden diese Eigenschaften durch Zucht über Jahrhunderte gefördert und entwickelt. Dabei gab es einschneidende Vorgänge wie z.B. ein Dekret Henrys VII., sämtliche „untauglichen“ Ponys unter 148 cm Stockmaß zu töten. Den vielen frei in den walisischen Bergen lebenden Welsh Ponys konnte die königliche Anweisung jedoch nichts anhaben. 1901 wurde die Welsh Pony and Cob Society gegründet. Im ersten von ihr veröffentlichten Stutbuch waren 200 Tiere eingetragen. Hundert Jahre später waren es ca. 8.000 Tiere. Diese im Vergleich zur Beliebtheit der Rasse kleine Zahl erklärt die stolzen Preise, die für Welsh Ponys gezahlt werden. Heute wird die Züchtung weltweit betrieben.

Aussehen

Cobs sind mit einem Stockmaß ab 145 cm, meist jedoch um 150 cm, die größten und kalibrigsten Vertreter der Welsh Ponys. Typisch für sie sind ein starkes Fundament und eine kräftige Bemuskelung. Die Linien sind insgesamt „rund“, ein weiteres Kennzeichen ist der Fesselbehang. Gleichzeitig zur stabilen Statur sind Adel und Ponycharakter bei der Zucht erwünscht. Unter den Cobs sind häufig Schimmel, Füchse, Braune und Rappen zu finden, seltener Falben.

Charakter

Welsh Cobs (und Ponys) sind laut Zuchtziel intelligent, leistungsbereit und mutig, mit einem angenehmen Temperament. Sie sind äußerst robust und langlebig, ein Alter von über 20 Jahren bei bester Gesundheit ist keine Seltenheit, auch bei Offenstallhaltung, die problemlos möglich ist.
Haben Welsh Cobs einmal etwas gelernt, vergessen sie das in der Regel nicht, selbst nach wochen- oder monatelanger Pause. Ihren Bezugspersonen gegenüber sind sie offen und treu, was die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu einer Bereicherung für Reiter und Pferd macht. Marotten und Eigenheiten machen diese Beziehung spannend und besonders.

Sportarten

Welsh Cobs haben typischerweise energische, raumgreifende Bewegungen und eignen sich für alle Sparten des Turniersports ebenso wie für das Freizeitreiten und das Fahren. Dressur, Gelände-, Distanz- und Westernreiten sind mit einem Welsh gut zu machen. Äußerst beliebt ist die vielseitige Rasse aber vor allem bei Familien und in der Freizeit.

Wie viele Pferde gibt es in Deutschland?

Pferdesport ist in Deutschland populär wie nie. Deutschland zählt zu den wichtigsten Pferdesport- und Zuchtnationen der Welt. Schätzungsweise etwas mehr als eine Millionen Pferde und Ponys leben hier. 98 Prozent der Tiere werden für Freizeit und Sport genutzt, zwischen 10 und 15 Prozent betreiben Hochleistungssport. Es gibt heute viermal so viele Pferde in Deutschland wie vor vierzig Jahren. Weltweit leben vermutlich rund 60 Millionen Pferde.

Spitzenwerte: 1 Millionen Pferde für 1,7 Millionen Reiter

Der weltweit größte Pferdeverband, die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) geht davon aus, dass etwa 1,7 Millionen Reiter, Fahrer und Voltigierer in Deutschland regelmäßigen Umgang mit Pferden haben. Im Hochleistungssport gehören die Deutschen Pferde und Reiter zur Weltspitze – und das seit gut 100 Jahren.

Weiblichkeit dominiert das Geschäft

Die große Mehrheit unter den Sport- und Freizeitreitern sind Mädchen und Frauen mit einem Anteil von etwa 75% Prozent. Nach Turnen und Fußball ist Reiten die liebste sportliche Freizeitbeschäftigung für Frauen und Mädchen in Deutschland. Damit ist der Pferdesport auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Jedes Jahr werden in Deutschland um die fünf Milliarden Euro in diesem Bereich umgesetzt. Die weltweit größte Pferdemesse für Pferdesport, die „Equitana“ findet ebenfalls in Deutschland (Essen) statt.

Zurück zur Natur

Stellenwert, Akzeptanz und Beliebtheit von Pferden und Reitsport haben in Deutschland also Tradition und Zukunft. Jährlich verbessern sich Dienstleistungen und Produkte. Beim Reitzubehör geht auch bei Freizeitpferdesportlern der Trend zum Einsatz von Naturprodukten zum Vorteil von Pferd und Reiter. Eine hochwertige Auswahl aus Lammfellprodukten finden Sie z. B. auf pa-do.de.

Steckbrief: Holländisches Warmblut

Das Holländische (oder auch Niederländische) Warmblut gehört zu den jüngsten Pferderassen Europas. Das Stammbuch gibt es erst seit 1958.

Herkunft:

Für das Ziel, ein edles, umgängliches und widerstandsfähiges Pferd zu züchten, wurden zwei recht verschiedenartige Typen, Groninger und Gelderländer, zwei alte holländische Rassen, gekreuzt. Der Groninger brachte dabei eine gewisse Schwere, Arbeitsbereitschaft und Robustheit mit, der Gelderländer die Leichtigkeit. Gezielt kreuzte man in den folgenden Jahren zunächst Vollblüter, dann französische und deutsche Warmbluthengste ein. Insgesamt werden bei der strengen Zucht nur ausgewählte Tiere, die sich in verschiedenen Prüfungen und als Reitpferde bewährt haben, eingesetzt.

Aussehen:

Erfolgreich umgesetzte Zuchtziele sind nach wie vor auch Schönheit und Eleganz. Die meisten Tiere haben einen ausgeprägten Widerrist mit einer Größe um 163 cm. Insgesamt ist der Körper eher kräftig mit starken Gliedmaßen sowie einer muskulösen Hinterhand, jedoch alles in allem etwas leichter im Typ als deutsche Warmblüter. Farblich ist alles erlaubt, oft sieht man Braune und Füchse.

Charakter:

In sportlicher Hinsicht gelten die Holländischen Warmblüter als lebhaft und selbstbewusst mit großem Arbeitseifer. Das Temperament ist oft von einer angenehmen, ruhigen Gutmütigkeit geprägt.

Sportarten:

Sportpferd für alle Disziplinen. Auch in der Freizeit als erstklassiges Reitpferd vielseitig verwendbar. Viele international erfolgreiche Springer und Dressurpferde sind Niederländer. Ein gerader und aufrechter Gang mit raumgreifenden Schritten ist typisch.