Checkliste Fellsattelkauf – Was muss ich beachten

Christ Lammfellsattel Premium Plus natur

Ein Lammfellsattel sollte nicht rein nach der gewünschten Optik gewählt werden sondern zu den Anforderungen des Reiters und zum Körperbau des Pferdes passen. Nur so habt ihr und eure Fellnase lange Freude daran !

  • Wofür möchte ich den Lammfellsattel hauptsächlich nutzen ?? – als oft genutzten Sattelersatz oder nur als Zweitsattel für gemütliche Runden oder als Abwechslung ab und zu …
  • Hat mein Pferd körperliche Beschwerden, eine schlechte Rückenmuskulatur oder sonstige Probleme ?
  • Möchte ich lieber einen pferdenahen Sitz oder ist mir die Nutzung von Steigbügeln wichtiger ?
  • Was hat mein Pferd für einen Körperbau ? – Flacher oder hoher Rist, eher rundrippig oder schmal, vorgelagerte Gurtlage, kurzer oder langer Rücken …
  • Welche Kleidergröße trage ich? Habe ich Hüft- oder Rückenprobleme, die berücksichtigt werden sollten ?

Wenn ihr euch diese Fragen beantwortet habt kann man ein passendes Fellsattelmodell auswählen und probieren.

  • Benötige ich weiteres Zubehör ?- Wir empfehlen immer eine passende, polsterbare Unterlage. Bestenfalls optimiert sie die Lage des Fellsattels und schützt diesen zugleich vor Verschmutzungen.
  • Ein Sattelgurt sollte unbedingt zur Körperform passen und die ausreichende Länge haben, sonst kann er die Passform des Fellsattels nachteilig beeinflussen. Umgekehrt kann auch ein rutschender Fellsattel mit dem richtigen Gurt stabilisiert werden.
  • Wenn gewünscht dann sollten passende Steigbügelriemen und Sicherheitssteigbügel genutzt werden.

Habt ihr Fragen oder wünscht Hilfe bei der Wahl eines passenden Fellis, dann kontaktiert uns gerne

Welches Westernpad passt ?

Die Suche nach einem zum Sattel und zum Pferd passendem Westernpad, welches dann auch noch den optischen und modischen Ansprüchen der Reiterin/ des Reiters genügt ist oft gar nicht so einfach. Der Markt ist riesig und das macht die Wahl nicht leichter.

Warum setzen wir auf Lammfell? – Gerade bei Westernpads ist die stoßabsorbierende Wirkung und die Polsterung ein A und O! – Dickes, flauschiges Lammfell bildet die perfekte Basis und ist zudem noch fellfreundlich! – Kein Haarbruch, da die Reibung minimiert wird. Die klimaregulierende und schweißabsorbierenden Eigenschaften des Fells kommen vor allem bei der großen Auflagefläche dem Pferd zugute. Oft sieht man bei herkömmlichen Pads schon seitlich den Schweiß herauslaufen. – Das kann nicht angenehm sein!
Welche Form und Länge?

Die Form richtet sich in erster Linie nach der Form des Sattels. Natürlich kann trotzdem ein Round Skirt Sattel auf einem Square Pad genutzt werden. Möchtet ihr Satteltaschen anbringen sollten diese in jedem Fall noch von dem Pad abgedeckt sein. Das Pad sollte vorne sowie hinten mind. 5 cm länger sein als der Sattel. Auch seitlich sollte es um Scheuerstellen zu vermeiden und den Druck der D-Ringe aufzufangen mind. 5 cm über die Skirtkante hinaus gehen. Zu beachten ist eine anatomische Rückenform damit es nicht am Widerrist scheuert und gut eingekammert werden kann.
Zu lang ist ein Pad wenn es bei Biegungen schon an den Hüfthöcker stößt. Dann ist jedoch in den meisten Fällen schon der Sattel zu lang für das Pferd.
Welches Korrektur-System ?

Möchte ich meinen Sattel lediglich mit einer dickeren Unterlage polstern, dann ist das 1-Taschen System am besten. Hier können sowohl bei Mattes als auch Christ Einlagen über die gesamte Sattelauflage eingeschoben werden. Der Vorteil bei Christ ist, dass die Klettverschlüsse im hinteren Bereich sind und nicht in der Sattellage. Bei Mattes Westernpad hat die wahlweise Wirbelsäulenfreiheit des Lammfells einen großen Vorteil und entlastet diese zusätzlich. Soll punktuell gepolstert werden, wenn der Sattel zum Beispiel in der Schulter trainingsbedingt zu weit geworden ist, dann ist ein System mit 3 Kammern am besten. Möchte man beide Systeme kombinieren gibt es von Mattes ein Rio Pecos Pad, mit welchem man eine großflächige Aufpolsterung mit einer punktuellen Polsterung kombinieren kann. Das ist eine optimale Lösung für alle Fälle! Wir empfehlen immer mindestens ein System mit Einlagen zu nutzen um eine optimale Polsterung zu erreichen.

Fazit: Die Unterlage für einen Westernsattel muss den Pferderücken bestmöglich schützen indem sie Stöße dämpft, Reibung absorbiert, einen Hitzestau vermeidet und den Sattel in eine waagerechte Position bringt.

Hier findet ihr unsere Lammfell Westernpads:

Wie Pflege ich meine MATTES Lammfellprodukte richtig ?

Oft sehen wir Lammfellgurte oder auch Schabracken die leider nicht lange im Einsatz waren aber schon Löcher im Fell aufweisen oder nur so stehen vor Dreck und Schweiß! – Wie kommt das ?? Lammfell als Naturprodukt hat natürlich eine selbstreinigende Funktion – bis zu einem gewissen Grad! Etwas Staub und Pferdefell kann einfach abgeklopft werden aber durch die Nutzung am Pferd kommt es vor allem schnell mit Schweiß in Kontakt. Gerade jetzt im Sommer, verlangt dies dem Fell Höchstleistungen ab. Es muss enorme Mengen Schweiß aufnehmen und wird dann oft ungünstigerweise in der Sonne getrocknet und vor der nächsten Nutzung noch mit einer harten Bürste ausgekämmt. So sieht es schnell wieder nett aus und das kann auch eine Weile gut gehen. Was aber passiert mit dem Fell auf Dauer? Das Leder, auf dem das Fell gewachsen ist wird durch Schweiß angegriffen und immer poröser. Durch das Kämmen wird stark an einzelnen Fellfasern gezogen und diese lockern sich. So kommt es schlimmstenfalls, dass diese sich lösen und ganze Fellbüschel ausgehen. Auch kann das Leder ausbrechen und es lösen sich komplette Stücke.

Wie kann ich dem vorbeugen?? Um lange Freude an seinem Lammfell zu haben sollten dieses einmal mehr als zu wenig gewaschen werden! Das heißt im besten Falle hat man für Gurte einen Wechselbezug parat und bei Sattelunterlagen eine alternative Unterlage um es je nach Nutzung oft genug zu waschen.

WOMIT? Es muss IMMER Lammfellwaschmittel (pro Produkt 50-100ml) verwendet werden. Kein Wollwaschmittel, Weichspühler o.ä. !! Dieses spezielle Waschmittel ist rückfettend und gibt dem Leder seine Geschmeidigkeit zurück.

WIE? In der Waschmaschine bei 30°C mit extra Wasserzugabe (das Lammfell saugt sehr viel mehr Wasser auf als normale Wäsche daher je Stück 2-4l ). Schleudern ist erlaubt und in den Trockner darf es ebenfalls. Wichtig: nicht lange in der Maschine liegen lassen, gleich an einem schattigen, luftigen Ort trocknen lassen. Ab und zu gerade zupfen. Mind. 2 Tage trocknen lassen.

Außerdem: * Gurte mit festem Lammfell in einem Wäschebeutel waschen um die Trommel zu schonen. * Um Verfärbungen von hellen Stoffen zu vermeiden, ein oder zwei Farbfangtücher beilegen. * Bei Mattes-Gurten das Plastikteil in der Mitte und die Einlagen aus Pads und Schabracken entfernen sowie das Saddle-Fix abbauen. *Bei Fellsätteln auch alle Einlagen sowie Schaumstoffpolster entfernen.

Was tun gegen Knoten im Lammfell? – Hier hilft am besten der Trockner um das Lammfell nach dem Waschen wieder fluffig weich zu bekommen. Christ empfiehlt es auch seine Produkte mit einer Lammfellbürste an diesen Stellen vorsichtig glatt zu zupfen.

Was schadet dem Lammfell noch? – Ist der Sattel zu eng, übt er nicht nur auf das Pferd einen zu hohen Druck aus – auch das Lammfell leidet an diesen Stellen! – Ist der Gurt zu Kurz und der Ellenbogen scheuert am Gurt wird auch das Lammfell an dieser Stelle dünn!

Ich hoffe wir konnten euch einen kleinen Einblick in das 1×1 der Lammfellpflege geben. Hat man einmal seine Routine gefunden, ist das ganze auch sehr viel weniger aufwendig als es sich anhört. Habt ihr noch Fragen ?? – Schreibt uns gerne oder schaut in unserem Shop vorbei: www.pa-do.de

 

Veröffentlicht unter Pa-Do

Lammfell im Sommer für Pferde?

Lammfell ist nicht nur im Winter von Vorteil. Gerade im Sommer wenn unter gängigen Neopren-Gurten und Gamschen ein unschöner Hitzestau entsteht und der Kampf gegen entzündete Talgdrüsen in der Sattellage begonnen hat, ist Lammfell die Lösung. Das Fell ist atmungsaktiv, nimmt große Mengen Schweiß auf und wirkt zudem antibakteriell. Zwischen den Fellfasern eingeschlossene Luft isoliert gegen Hitze und wirkt somit wie eine natürliche Klimaanlage. Das gilt natürlich nicht nur für den Vierbeiner.

Auch wir fühlen uns in einem Lammfellsattel im Sommer wie Winter wohl! Wir empfehlen bei häufigem Training einen Wechselbezug oder eine zweite Lammfellunterlage damit es zwischendurch immer trocken kann und regelmäßig gewaschen werden sollte.

Bei uns im Shop findet ihr modisch schicke und individuelle Lammfellartikel für euch und eure Fellnasen. Schaut doch mal vorbei: https://www.pa-do.de/Marke/Mattes-Lammfell/Sonderangebote/

Fellsattel für Isländer

Ein Lammfellsattel wird entweder als Ersatz-, Zweit- oder als Hauptsattel verwendet. Viele Pferdebesitzer haben Probleme einen passenden Baumsattel zu finden.

In vielen Fällen hat sich ein Fellsattel bei Isländern bewährt – So bietet der Fellsattel zahlreiche Vorteile, da er zum Beispiel die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter nicht beeinträchtigt.

 

Fellsattel Isländer – Wann ist er geeignet

Ein Fellsattel eignet sich vor allem für Pferde mit schwieriger Sattellage. Zahlreiche Pferdebesitzer haben mit einen Fellsattel einen guten Ersatz zum Baumsattel gefunden. Der Fellsattel bietet viel Bewegungsfreiheit und ermöglicht einen Schwungvollen Gang Ihres Isländers.

Viele Isländer Reagieren auf einen Lammfellsattel sehr positiv und mögen die Abwechslung zum Baumsattel. Aber auch der Reiter wird das kuschlige Sitzen im Fellsattel lieben.

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Nachteile von Fellsattel für Isländer

Anfangs ist es eine Umstellung für Isländer und Reiter. Der Fellsattel fordert vom Reiter eine gute Körperspannung und Körperbeherrschung. Es empfiehlt sich die ersten Mal mit einem Reitlehrer zu üben. Damit sich Pferd und Reiter gut an den Fellsattel gewöhnen.

Jedes schiefe Sitzen oder Dysbalance vom Reiter wird direkt an den Isländer weitergegeben. Daher Empfehlen wir Reiter krankheitsbedingten Schwächen vom Fellsattel ab. Das Pferd könnte irritiert von der Schräge sein.

Auch bei Isländern mit sehr hohen Widerrist oder schwacher Rückenmuskulatur ist ein Fellsattel nicht besonders gut geeignet.

Diese Sättel empfehlen wir als Haupsattel für Isländer:

Als Ersatz- oder Zweitsattel empfehlen wir:

 

 

Erfahrungsbericht: Lammfellsattel bei Rückenproblemen?

Auf Grund meiner Krankheit Fibromyalergie (ein Dauerschmerzsyndrom) sowie Arthrose in den Knien und Bandscheibenvorfällen der HWS und LWS war mir das Reiten fast nicht
mehr möglich. Ich habe verschiedene Sachen ausprobiert und meinen Westernsattel mit
einem Lammfellsitz ausgepolstert oder auch nur mit einem Westernpad und Longiergurt
zu reiten, sowie komplett ohne Unterlage. Dann entdecke ich auf www.pa-do.de die
Lammfellsättel. Nach einer Beratung und einem Probetermin entschied ich mich für das
Modell Christ Premium Plus aufgrund der Sicherheit durch die Beinpauschen sowie der
Polstereinlagen im Sitzbereich. Mit diesem schönen dick gepolsterten und weichen Sattel
lässt es sich endlich wieder schmerzfrei reiten. Der Fellsattel – Chrits Premium Plus liegt sehr gut auf meinem Vollblut Wallach und es gibt keine Druckstellen, einfach toll! Selbst im Gelände bei kleinen Hüpfern sitzt man sicher und hat guten Halt. Ich kann diesen Sattel nur weiterempfehlen.

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Testbericht: Christ Lammfell Mondgurt

Denn Ehrlichkeit hilft am Besten- Jetzt unser Testbericht unser Kunden

„Ich habe den Gurt in sämtlichen Situationen getestet und kann daher sagen, dass er wirklich gut ist. Das Material ist sauber verarbeitet und der Gurt sehr leicht.
Sofern man die passende Größe hat, liegt er schön am Pferdebauch und es ist genug Ellenbogenfreiheit vorhanden.
Wie man es von Christ ja kennt ist der Gurt also wirklich von guter Qualität und wie ich finde auch zu einem angemessenen Preis. Sie finden den Lammfellgurt sofort Christlieferbar bei www.pa-do.de.

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Steckbrief: Wielkopolski

Name:
Wielkopolski bedeutet „großpolnisches Pferd“. Benannt wurden die Warmblüter nach dem polnischen Bundesland Województwo, wo der Ursprung der relativ jungen Rasse liegt.

Herkunft:
Die beliebteste und bedeutendste Pferderasse Polens wurde und wird im Norden und Westen des Landes, in Posen und in den Masuren gezüchtet und ist in Osteuropa weit verbreitet. Die Rasse gründet auf traditionelle und edle Vorfahren, zum einen Teil auf den besonders in Masuren gezüchteten Trakehnern, zum anderen auf der beliebten Wirtschaftsrasse der „Posener“. Seit den 1960er Jahren wurden diese Linien in einer sorgfältigen Zucht unter dem Namen „Wielkopolska“ zusammengeführt. Die Zucht der Rasse hat sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt, das belegen allein 13 staatliche Gestüte, von denen sich fünf auf die Zucht von Sportpferden spezialisiert haben. Für dieses Ziel wurden im Verlauf auch Anglo-Araber und englische Vollblüter zugeführt. Im Wielkopolski finden sich außerdem Anlagen von Hannoveranern und Konik (robuste mittel- und osteuropäische Ponys).

Aussehen:
Der Wielkopolski ist ein nobles, edles und großrahmiges Warmblutpferd im Typ eines Sportpferdes. Auffallend sind die harmonischen Linien und der recht große Kopf mit edlem Ausdruck. Die Widerrist (Höhe zwischen 162 und 168 cm) ist gut ausgebildet, Schultern und Rücken sind lang und kräftig. Die großen und lebhaften Augen, große Nüstern und ein gerades Profil machen den Adel aus, ebenso das solide Fundament mit regelmäßigen Gliedmaßen und trockenen Gelenken und Sehnen. Das feine Langhaar der Wielkopolski ist meist braun, es kommen aber alle Farben, auch Schecken, vor. Es gibt daneben einen schwereren Rassetyp, der stärker auf dem Posener basiert.

Charakter:
Wielkopolski sind menschenbezogen und haben einen ausgeglichenen, sanften Charakter. Sie gelten als intelligent und aktiv. Bei der Zucht haben sich die Eigenschaften eines edlen Reit- und Sportpferdes mit denen eines ausgezeichneten Wirtschaftspferdes auf das beste vereint.

Sportarten:
Wielkopolski sind sehr gute Reit- und Fahrpferde und können teilweise auch in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Züchtungen, die mehr auf ein Sportpferd abzielen, konzentrieren sich auf das ausdauernde Galoppiervermögen, den langen, flachen Trab und das Springvermögen der Tiere.