{"id":829,"date":"2014-09-21T14:59:26","date_gmt":"2014-09-21T14:59:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pa-do.de\/blog\/?p=829"},"modified":"2014-09-21T14:59:26","modified_gmt":"2014-09-21T14:59:26","slug":"steckbrief-welsh-cob","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/steckbrief-welsh-cob\/","title":{"rendered":"Steckbrief: Welsh Cob"},"content":{"rendered":"<p>Der Welsh Cob geh\u00f6rt zur Art der Welsh-Ponys, deren Vertreter je nach Gr\u00f6\u00dfe in vier Sektionen unterteilt werden, wobei der Welsh Cob zur Sektion D z\u00e4hlt und als beliebtes Reit- und Freizeitpferd weltweit verbreitet ist.<\/p>\n<p>Herkunft<\/p>\n<p>Der Ursprung der Welsh Ponys liegt in Wales (Gro\u00dfbritannien).<br \/>\nDer Welsh Cob wird dort seit mehr als 800 Jahren gez\u00fcchtet. Die Anf\u00e4nge reichen zur\u00fcck in die Bl\u00fctezeit der keltischen Kultur, die von langen Reisen quer durch Europa gepr\u00e4gt war. \u00dcberliefert ist, dass diese Strecken mithilfe kleiner, harter, ausdauernder und leichtfuttriger Ponys zur\u00fcckgelegt wurden. In Wales selbst wurden diese Eigenschaften durch Zucht \u00fcber Jahrhunderte gef\u00f6rdert und entwickelt. Dabei gab es einschneidende Vorg\u00e4nge wie z.B. ein Dekret Henrys VII., s\u00e4mtliche \u201euntauglichen\u201c Ponys unter 148 cm Stockma\u00df zu t\u00f6ten. Den vielen frei in den walisischen Bergen lebenden Welsh Ponys konnte die k\u00f6nigliche Anweisung jedoch nichts anhaben. 1901 wurde die Welsh Pony and Cob Society gegr\u00fcndet. Im ersten von ihr ver\u00f6ffentlichten Stutbuch waren 200 Tiere eingetragen. Hundert Jahre sp\u00e4ter waren es ca. 8.000 Tiere. Diese im Vergleich zur Beliebtheit der Rasse kleine Zahl erkl\u00e4rt die stolzen Preise, die f\u00fcr Welsh Ponys gezahlt werden. Heute wird die Z\u00fcchtung weltweit betrieben.<\/p>\n<p>Aussehen<\/p>\n<p>Cobs sind mit einem Stockma\u00df ab 145 cm, meist jedoch um 150 cm, die gr\u00f6\u00dften und kalibrigsten Vertreter der Welsh Ponys. Typisch f\u00fcr sie sind ein starkes Fundament und eine kr\u00e4ftige Bemuskelung. Die Linien sind insgesamt \u201erund\u201c, ein weiteres Kennzeichen ist der Fesselbehang. Gleichzeitig zur stabilen Statur sind Adel und Ponycharakter bei der Zucht erw\u00fcnscht. Unter den Cobs sind h\u00e4ufig Schimmel, F\u00fcchse, Braune und Rappen zu finden, seltener Falben.<\/p>\n<p>Charakter<\/p>\n<p>Welsh Cobs (und Ponys) sind laut Zuchtziel intelligent, leistungsbereit und mutig, mit einem angenehmen Temperament. Sie sind \u00e4u\u00dferst robust und langlebig, ein Alter von \u00fcber 20 Jahren bei bester Gesundheit ist keine Seltenheit, auch bei Offenstallhaltung, die problemlos m\u00f6glich ist.<br \/>\nHaben Welsh Cobs einmal etwas gelernt, vergessen sie das in der Regel nicht, selbst nach wochen- oder monatelanger Pause. Ihren Bezugspersonen gegen\u00fcber sind sie offen und treu, was die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu einer Bereicherung f\u00fcr Reiter und Pferd macht. Marotten und Eigenheiten machen diese Beziehung spannend und besonders.<\/p>\n<p>Sportarten<\/p>\n<p>Welsh Cobs haben typischerweise energische, raumgreifende Bewegungen und eignen sich f\u00fcr alle Sparten des Turniersports ebenso wie f\u00fcr das Freizeitreiten und das Fahren. Dressur, Gel\u00e4nde-, Distanz- und Westernreiten sind mit einem Welsh gut zu machen. \u00c4u\u00dferst beliebt ist die vielseitige Rasse aber vor allem bei Familien und in der Freizeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Welsh Cob geh\u00f6rt zur Art der Welsh-Ponys, deren Vertreter je nach Gr\u00f6\u00dfe in vier Sektionen unterteilt werden, wobei der Welsh Cob zur Sektion D z\u00e4hlt und als beliebtes Reit- und Freizeitpferd weltweit verbreitet ist. 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