{"id":785,"date":"2014-06-27T10:30:19","date_gmt":"2014-06-27T10:30:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pa-do.de\/blog\/?p=785"},"modified":"2014-06-27T10:31:50","modified_gmt":"2014-06-27T10:31:50","slug":"steckbrief-achal-tekkiner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/steckbrief-achal-tekkiner\/","title":{"rendered":"Steckbrief: Achal Tekkiner"},"content":{"rendered":"<p>Die Achal Tekkiner geh\u00f6ren zu den \u00e4ltesten Pferderassen der Welt. Eleganz, Schnelligkeit und Z\u00e4higkeit machten die Rasse schon vor tausenden Jahren wertvoll, faszinierend und legend\u00e4r. Das Pferd Alexanders des Gro\u00dfen soll ein Achal Tekkiner gewesen sein, ebenso wie die Pferde der Garde des Perser-K\u00f6nigs Darius (522 \u2013 486 v. Chr.). Die oft golden schimmernde Farbe brachte ihnen in China den Namen <i>Himmelspferde<\/i> ein.<\/p>\n<p><strong>Herkunft<\/strong><\/p>\n<p>Der Achal-Tekkiner ist eine der W\u00fcste hervorragend angepasste Pferderasse, die in Turkmenistan bereits seit ann\u00e4hernd 3000 Jahre gez\u00fcchtet wird. Das Zuchtgebiet liegt haupts\u00e4chlich in den hei\u00dfen W\u00fcsten- und Steppengebieten Turkmeniens, erstreckt sich aber \u00fcber mehrere L\u00e4nder bis nach Kasachstan und Afghanistan.\u00a0Bis nach China waren die noblen \u201eHimmelspferde\u201c bekannt und begehrt.<\/p>\n<p>Der Name der Rasse stammt vom turkmenischen Nomadenstamm der Tekke und der Achal Tekkiner ist das Wappentier Turkmenistans. Bis heute wird der Achal Tekkiner im weitl\u00e4ufigen Steppengebiet in freilaufenden Herden gehalten und von berittenen Hirten geh\u00fctet.<\/p>\n<p>1917 wurde das Zuchtbuch der Rasse er\u00f6ffnet und in Russland gef\u00fchrt, (gleichwohl Turkmenistan seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anspruch auf die F\u00fchrung erhebt). Nachdem es besonders ab 1920 verschiedene recht erfolglose Einkreuzungsversuche, z.B. durch englische Vollbl\u00fcter, gab, galten nur noch vor 1936 geborene Tiere als reinrassig. Bis heute gelten nur solche Achal Tekkiner als reinrassig, dessen Vorfahren im Stutbuch erfasst sind.<\/p>\n<p><strong>Aussehen \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Achal Tekkiner gelten als exotisch und nobel, obwohl der K\u00f6rperbau eher ungew\u00f6hnlich f\u00fcr ein Rassepferd ist. Hierzu z\u00e4hlen beispielsweise die enge Stellung von Hinter- und Vorderbeinen oder der lange R\u00fccken mit zugleich schwach gebauten Lenden. Der Bau der gro\u00dfen Tiere\u00a0 &#8211; das Stockma\u00df liegt zwischen 150 und 165 cm \u2013 mit dem kurzen seidigen Fell tr\u00e4gt der schnellen Rasse auch den Beinamen \u201eWindhund\u201c ein.<\/p>\n<p>Der Gesamteindruck ist majest\u00e4tisch, edel und trocken. Der leichte Kopf mit ausdrucksvollen umrandeten Augen und sichelf\u00f6rmigen, weit auseinander stehenden Ohren sitzt auf einem langen steilen Hals. Der R\u00fccken ist gerade, schmal und lang.\u00a0 Die hohen Beine stehen auf kleinen harten Hufen. Es gibt keinen K\u00f6tenbehang, eine seidige M\u00e4hne und einen sp\u00e4rlichen Schweif. Das Haarkleid ist insgesamt extrem d\u00fcnn, fast seiden. Bei einigen Tieren fehlen Schopf und M\u00e4hne g\u00e4nzlich. Es gibt F\u00fcchse, Braune, Rappen, Schimmel, Falben und Isabellen. Alle Farben haben den f\u00fcr die Rasse typischen meist goldenen Metallschimmer, der insbesondere den begehrten F\u00fcchsen einen ungew\u00f6hnlichen, goldenen Glanz verleiht.<\/p>\n<p><strong>Charakter\u00a0<\/strong><b>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Achal Tekkiner sind typische W\u00fcstenpferde und extrem widerstandsf\u00e4hig gegen D\u00fcrre, Hitze und K\u00e4lte. Sie sind ausdauernd, sehr robust und gesund und leichtf\u00fcttrig. Nervenst\u00e4rke und Mut zeichnen die temperamentvollen Vierbeiner aus. Mitunter zeigt sich der sensible Charakter auch launisch und widerspenstig. Die Vertreter der Rasse z\u00e4hlen zu den z\u00e4hesten Pferden der Welt und sind bis ins hohe Alter leistungsbereit.<\/p>\n<p><strong>Besonderheiten<\/strong><\/p>\n<p>In Europa sind Achal Tekkiner selten. Die importierten Tiere ben\u00f6tigen viel Bewegung und gute Stallluft. Aufgrund ihrer Herkunft und des d\u00fcnnen Fells eignen sie sich in unseren Breiten nicht f\u00fcr die Robusthaltung.<\/p>\n<p><strong>Sportarten\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Achal Tekkiner sind wahre Multitalente in den unterschiedlichsten Reitsportarten. In Turkmenistan werden die Tiere haupts\u00e4chlich f\u00fcr Pferderennen eingesetzt. Wegen ihrer hohen Anpassung an die W\u00fcstenbedingungen waren und sind sie auch in der Lage, gro\u00dfe W\u00fcstengebiete zu durchqueren. Das macht die Rasse zu hervorragenden Distanzreitern. Auch beim Westernreiten machen sie eine gute Figur. Achal Tekkiner haben enormes Talent zum Springreiten und f\u00fcr die Dressur. Viele Olympiasieger entstammen dieser Rasse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Achal Tekkiner geh\u00f6ren zu den \u00e4ltesten Pferderassen der Welt. Eleganz, Schnelligkeit und Z\u00e4higkeit machten die Rasse schon vor tausenden Jahren wertvoll, faszinierend und legend\u00e4r. 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