{"id":601,"date":"2013-12-29T21:41:24","date_gmt":"2013-12-29T21:41:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pa-do.de\/blog\/?p=601"},"modified":"2014-03-14T14:43:39","modified_gmt":"2014-03-14T14:43:39","slug":"steckbrief-schleswiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/steckbrief-schleswiger\/","title":{"rendered":"Steckbrief: Schleswiger"},"content":{"rendered":"<p><strong>Name:<\/strong><br \/>\nSchleswiger oder Schleswiger Kaltblut.<br \/>\nDie Rasse stammt aus Norddeutschland und geh\u00f6rt zu den mittelschweren Kaltbl\u00fctern.<\/p>\n<p><strong>Herkunft:<\/strong><br \/>\nDie junge Pferderasse entstand, als sich 1888 der Zuchtverband des Landes Schleswig-Holstein entschloss, die Zucht von Kalt- und Warmblutpferden zu trennen. Aus diesen Bestrebungen ging aus verschiedenen Nutztierrassen, unter starkem Einfluss der J\u00fctl\u00e4nder, das Schleswiger Kaltblut hervor. Ihre Bl\u00fctezeit erreichten die in der Landwirtschaft eingesetzten Tiere Mitte des 20. Jahrhunderts mit einem Bestand von etwa 25000 Stuten und 450 Hengsten. Das ovale Brandzeichen mit den Buchstaben \u201eVSP\u201c auf dem Oberschenkel des rechten Hinterbeines zeichnet bis heute Pferde dieser Rasse. Durch den Einsatz von Maschinen und die sich insgesamt \u00e4ndernden Bedingungen in der Landwirtschaft sanken die Zahlen 1976 auf einen Tiefststand von 35 Stuten und 5 Hengsten. Der Zuchtverband l\u00f6ste sich auf.<br \/>\nErst 1991 besann man sich der gef\u00e4hrdeten Rasse wieder und gr\u00fcndete den \u201eVerein Schleswiger Pferdez\u00fcchter&#8220;. Heute sind etwa 200 Stuten und 30 Hengste eingetragen. Hauptverbreitungsgebiete sind Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Dennoch steht die Rasse auf der Liste der bedrohten Haustierarten.<\/p>\n<p><strong>Aussehen:<\/strong><br \/>\nEin Schleswiger ist ein kr\u00e4ftiges, kompaktes Zugpferd mittlerer Gr\u00f6\u00dfe. Das Stockma\u00df der Hengste liegt um 158 cm, das der Stuten bei 156 cm. Am h\u00e4ufigsten sind F\u00fcchse, seltener Rappen, Braune oder Schimmel. Der kurze Kopf mit kleinen Augen, breiter Stirn und geradem Profil sitzt auf einem gut angesetzten Hals und muskul\u00f6se, schr\u00e4ge Schultern. Der Rumpf ist rund, fast tonnenf\u00f6rmig und sitzt auf kurzen Beinen mit steiler Fesselung und runden, festen Hufen. Der Schweif ist hochangesetzt, da Fell eher etwas l\u00e4nger, teilweise gewellt, mit kurzem, dichten Fesselbehang.<\/p>\n<p><strong>Charakter:<\/strong><br \/>\nDer Schleswiger ist ein leistungsf\u00e4higes Kaltblutpferd. Es gilt als freundlich, lern- und arbeitswillig, ruhig mit einem hohen Ma\u00df an Nerven- und Leistungsst\u00e4rke. Hervorzuheben ist auf jeden Fall die Ausdauer der arbeitsamen Tiere.<\/p>\n<p><strong>Besonderheiten:<\/strong><br \/>\nDas Schleswiger Kaltblut steht auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen der Gesellschaft zur Erhaltung alter Haustierrassen (GEH).<\/p>\n<p><strong>Einsatzgebiete:<\/strong><br \/>\nDer Schleswiger ist kein typisches Sport- oder Freizeitpferd. Die St\u00e4rke des Kaltbl\u00fcters zeigte sich bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts vor allem als Zug- und Arbeitspferd. So erwies es norddeutschen Bauern treue Dienste in der Land- und Holzwirtschaft. Andere Einsatzgebiete waren das Ziehen pferdebespannter Omnibusse, die Industrie, das Milit\u00e4r oder als Brauereipferd.<br \/>\nHeute setzt man das Schleswiger Kaltblut mit seinen raumgreifenden Schritt- und Trabbewegungen vereinzelt wieder in der Landwirtschaft oder als Holzr\u00fcckpferde in der Forstwirtschaft ein. Daneben gibt es auch einige Schleswiger, die als Wagen- oder Freizeitpferde eingesetzt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Name: Schleswiger oder Schleswiger Kaltblut. Die Rasse stammt aus Norddeutschland und geh\u00f6rt zu den mittelschweren Kaltbl\u00fctern. Herkunft: Die junge Pferderasse entstand, als sich 1888 der Zuchtverband des Landes Schleswig-Holstein entschloss, die Zucht von Kalt- und Warmblutpferden zu trennen. 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