{"id":537,"date":"2013-06-04T20:49:48","date_gmt":"2013-06-04T20:49:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pa-do.de\/blog\/?p=537"},"modified":"2014-03-14T14:43:39","modified_gmt":"2014-03-14T14:43:39","slug":"polo-als-pferdesport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/polo-als-pferdesport\/","title":{"rendered":"Polo als Pferdesport"},"content":{"rendered":"<p>Polo ist eine traditionsreiche Pferdesportart, bei der vier Reiter je Team versuchen, einen Ball mithilfe eines langen Holzschl\u00e4gers in das gegnerische Tor zu bef\u00f6rdern. Das rasante Zusammenspiel zwischen Pferd, Reitern und Zuschauern ist vor allem in Argentinien und England beliebt.<\/p>\n<p><b>Geschichte<\/b><\/p>\n<p>Die Anf\u00e4nge des Spiels liegen bereits vor 700 v. Chr. In Persien. Die Tibeter \u00fcbernahmen den sportlichen Wettkampf zu Pferd aus China und nannten es \u201epulu\u201c (Ball). In Indien stationierte britische Kolonialtruppen brachten das Spiel zun\u00e4chst nach England. 1859 wurde hier der erste Polo-Club gegr\u00fcndet, derzeit gibt es rund 50 Clubs, die meisten davon im Gro\u00dfraum London. Von England aus verbreitete sich das Spiel in die ganze Welt. Neben England, den Vereinigten Staaten und S\u00fcdafrika gilt heute Argentinien als Hochburg des Sports. Hier finden die bedeutendsten Turniere statt, die erfolgreichsten Spieler stammen aus dem s\u00fcdamerikanischen Land.<\/p>\n<p>F\u00fcnfmal war Polo zwischen 1900 und 1936 olympische Disziplin. In Deutschland ist die Zahl der aktiven Spieler mit rund 400 heute eher gering. Ballungszentren sind Hamburg sowie der Gro\u00dfraum Berlin-Brandenburg.<\/p>\n<p><b>Grundregeln des Polo<\/b><\/p>\n<p>Das Spielfeld, auf dem sich je vier Reiter zu Pferd begegnen, ist etwa 270 mal 180 Meter gro\u00df. Die beiden Torpfosten bestehen aus nachgebenden Weidenrohrpfosten, die einen Abstand von rund 7,30 Meter haben und nach oben offen sind. Ob ein Treffer gelandet wurde, geben Torrichter hinter den Toren mit geschwenkter Fahne an.<\/p>\n<p>Die effektive Spieldauer betr\u00e4gt gew\u00f6hnlich 30 Minuten bis zu einer Stunde. Diese ist in einzelne Abschnitte von siebeneinhalb Minuten, den sogenannten Chukkas, unterteilt. Zur Schonung der stark beanspruchten Pferde werden nach jedem Spielabschnitt die Tiere gewechselt. Demnach ben\u00f6tigt ein Spieler f\u00fcr jedes Turnier mindestens zwei Pferde.<\/p>\n<p><b>Polo-Pferde<\/b><\/p>\n<p>Prinzipiell darf jedes beliebige Pferd am Polosport teilnehmen. \u00dcberwiegend werden aber speziell f\u00fcr dessen Anforderungen gez\u00fcchtete Polo-Ponys eingesetzt. Die gr\u00f6\u00dfte Zucht befindet sich in Argentinien. Hier wurde das argentinische Landpferd mit englischen Vollbl\u00fctern gekreuzt. Das Stockma\u00df dieser besonders schnellen und z\u00e4hen Tiere betr\u00e4gt durchschnittlich 1,56 Meter.<\/p>\n<p><b><\/b><b>Hohe Verletzungsgefahr<\/b><\/p>\n<p>Polo birgt ein erh\u00f6htes Verletzungsrisiko f\u00fcr Pferde und Reiter. Schnelle, ruckartige Bewegungsabl\u00e4ufe und das Hantieren mit Holzschl\u00e4gern und Ball im Gedr\u00e4nge f\u00fchren regelm\u00e4\u00dfig zu St\u00fcrzen und Schlagverletzungen. Besonders die Pferdebeine, aber auch K\u00f6pfe von Pferd und Reiter sind betroffen. Eine sch\u00fctzende Ausstattung ist daher unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p><b>Ausstattung f\u00fcr Polo-Spieler<\/b><\/p>\n<p>F\u00fcr den Reiter ist mindestens ein Helm vorgeschrieben. Daneben sollte er sich mit gepolsterten Lederknieschonern, speziellen Polostiefeln und verst\u00e4rkten Handschuhen vor Schl\u00e4gen sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Die Pferde werden wegen der im Spielverlauf notwendigen Kontrolle oft stark gez\u00e4umt. Gel\u00e4ufig ist die Verwendung von Doppel-, Schlauf- und zus\u00e4tzlichen Hilfsz\u00fcgeln.<\/p>\n<p>Die Pferdebeine werden mit Bandagen und Gamaschen gesch\u00fctzt, unter Umst\u00e4nden kommen zus\u00e4tzich Sehnenschoner und weitere Hilfsmittel zum Einsatz.<\/p>\n<p>Der Schweif wird ebenfalls bandagiert, damit sich weder Ball noch Holzschl\u00e4ger darin verfangen k\u00f6nnen und eine gute Sicht gew\u00e4hrleistet ist. Aus dem gleichen Grund werden die M\u00e4hnen kurz geschoren.<\/p>\n<p><b>Aktive Zuschauer<\/b><\/p>\n<p>Zur Halbzeitpause werden beim Polo auch die Zuschauer auf das Spielfeld gebeten. Beim sogenannten \u201eTread in\u201c treten sie die w\u00e4hrend des rasanten Spiels losgel\u00f6sten Rasenst\u00fccke wieder in den Boden ein. Dieses gemeinsame Prozedere gilt als gesellschaftliches Highlight bei jedem Poloturnier.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>\u00a0<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Polo ist eine traditionsreiche Pferdesportart, bei der vier Reiter je Team versuchen, einen Ball mithilfe eines langen Holzschl\u00e4gers in das gegnerische Tor zu bef\u00f6rdern. 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