{"id":324,"date":"2012-05-30T21:25:29","date_gmt":"2012-05-30T21:25:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pa-do.de\/blog\/?p=324"},"modified":"2014-03-14T14:43:40","modified_gmt":"2014-03-14T14:43:40","slug":"steckbrief-berber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/steckbrief-berber\/","title":{"rendered":"Steckbrief: Berber"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/iStock_000015340878XSmall.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-387\" title=\"iStock_000015340878XSmall\" src=\"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/iStock_000015340878XSmall-200x300.jpg\" alt=\"Berber\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/iStock_000015340878XSmall-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/iStock_000015340878XSmall.jpg 283w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Steckbrief:\u00a0 Der Berber<\/strong><\/p>\n<p><strong>Name:<\/strong><\/p>\n<p>Der Berber ist die \u00e4lteste kultivierte Pferderasse des Mittelmeerraums.<\/p>\n<p><strong>Herkunft:<\/strong><\/p>\n<p>Nordafrika.\u00a0Der Ursprung des Berbers reicht bis in das zweite Jahrtausend v. Chr. zur\u00fcck.\u00a0 In der wechselvollen Geschichte erlebte die Rasse jahrhundertelange Bl\u00fctezeiten, inzwischen jedoch\u00a0 liegt die Anzahl der Tiere Sch\u00e4tzungen zufolge bei 2500.<\/p>\n<p>Im antiken Griechenland, w\u00e4hrend der R\u00f6merzeit und das gesamte Mittelalter hindurch galten die Pferde aus Nordafrika als begehrte Kriegsbeute.<\/p>\n<p>Berber z\u00e4hlten\u00a0 &#8211; neben den ihnen eng verwandten Iberern \u2013 auch zu den ersten Tieren, die nach 1492 nach Amerika gelangten. Bis heute gr\u00fcnden sich daher s\u00e4mtliche amerikanische Pferderassen auf Berber und Iberer. Auch der s\u00fcditalienische Neapolitaner entstand 1220 aus schwarzen Berberhengsten und \u2013stuten.<\/p>\n<p>Ebenfalls ein Berberhengst (<em>Godolphin Barb) <\/em>geh\u00f6rt zu einem der drei Rassebegr\u00fcnder des Englischen Vollblutes.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Kolonialisierung Nordafrikas durch die Franzosen wurde die Bev\u00f6lkerung gen\u00f6tigt, ihre einheimischen Berber mit Araber-Pferden zu verkreuzen.\u00a0 Diese waren die bevorzugte Rasse der franz\u00f6sischen Kavallerie.\u00a0 Nur vereinzelt konnten kleine, reinrassige Berberzuchten im Hinterland weitergef\u00fchrt werden. Seit 1988 versucht der Verband<em> Weltorganisation des Berberpferdes <\/em>die Rasse zu sch\u00fctzen und zahlenm\u00e4\u00dfig zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong>Aussehen:<\/strong><\/p>\n<p>Berber sind \u00fcberwiegend Schimmel. Rappen und andere Farben findet man seltener.\u00a0 Die edlen Tiere sind mit einem Stockma\u00df von 145 und 160 cm mittelgro\u00df.\u00a0 Mit seinem kurzen, kr\u00e4ftigen Hals, steilen Schultern, dem kurzen, tragf\u00e4higen R\u00fccken, und einem eher schmalen, aber tiefen Rumpf \u00e4hnelt der Berber dem iberischen Pferd. Dies belegt die enge Verwandtschaft der beiden Rassen.\u00a0 Der tiefe Schweifansatz und harte, widerstandsf\u00e4hige Beine mit Hufen von herausragender Qualit\u00e4t sind typische Merkmale des Berbers.<\/p>\n<p><strong>Charakter:<\/strong><\/p>\n<p>Nicht umsonst war der Berber \u00fcber Jahrhunderte hinweg begehrte Kriegsbeute und beliebt als Kavalleriepferd sowie zur Veredelung anderer Rassen.\u00a0 In B\u00fcchern von Reitmeistern vom 16. bis zum 19. Jahrhundert werden durchg\u00e4ngig H\u00e4rte, Mut und \u201esch\u00f6ne Bewegungen\u201c des Berbers gelobt. Vor allem in England nutzte man die sportlichen Eigenschaften der Rasse, um Pferde f\u00fcr Rennen und f\u00fcr die Jagd zu z\u00fcchten.<\/p>\n<p>Schnelligkeit, Ausdauer und Leistungsbereitschaft paaren sich auch heute noch mit Z\u00e4higkeit, Gen\u00fcgsamkeit und Robustheit.\u00a0 Die temperamentvollen Tiere gelten zudem gleichzeitig als mutig und sensibel und beweisen ihre soziale Bindungsf\u00e4higkeit durch gro\u00dfe Treue zu ihrem Besitzer.<\/p>\n<p><strong>Besonderheiten:<\/strong><\/p>\n<p>In ihren nordafrikanischen Ursprungsl\u00e4ndern werden Berber heute als Reitpferde f\u00fcr die Volkssport-Shows <em>Fantasia <\/em>eingesetzt.<\/p>\n<p><strong>Sportarten: <\/strong><\/p>\n<p>Der leistungsbereite Berber ist hervorragend als Rennpferd f\u00fcr kurze Distanzen geeignet. Mit hoher Trittsicherheit in s\u00e4mtlichen Gangarten und sch\u00f6nen, fl\u00fcssigen Bewegungen absolviert es ebenso Distanzritte im Gel\u00e4nde. Seine Rittigkeit macht ihn zum beliebten Partner im Sport- und Freizeitbereich.\u00a0 Seltener findet man Berber im Spring- oder Westernsport.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steckbrief:\u00a0 Der Berber Name: Der Berber ist die \u00e4lteste kultivierte Pferderasse des Mittelmeerraums. Herkunft: Nordafrika.\u00a0Der Ursprung des Berbers reicht bis in das zweite Jahrtausend v. 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