{"id":306,"date":"2012-03-30T18:10:17","date_gmt":"2012-03-30T18:10:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pa-do.de\/blog\/?p=306"},"modified":"2014-03-14T14:43:40","modified_gmt":"2014-03-14T14:43:40","slug":"steckbrief-trakehner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/steckbrief-trakehner\/","title":{"rendered":"Steckbrief: Trakehner"},"content":{"rendered":"<p><strong>Steckbrief:\u00a0 Der Trakehner<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/iStock_000020659104XSmall.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter  wp-image-398\" title=\"Trakehner\" src=\"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/iStock_000020659104XSmall.jpg\" alt=\"\" width=\"393\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/iStock_000020659104XSmall.jpg 393w, https:\/\/www.pa-do.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/iStock_000020659104XSmall-300x232.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 393px) 100vw, 393px\" \/><\/a><\/strong><strong>Name:<\/strong><\/p>\n<p>Der Trakehner geh\u00f6rt zu den Warmbl\u00fctern und als \u00e4lteste zugleich zu den bedeutendsten deutschen Reitpferderassen.<\/p>\n<p><strong>Herkunft:<\/strong><\/p>\n<p>Die Urspr\u00fcnge der Rasse gehen bis ins 13. Jahrhundert zur\u00fcck. Im Jahr 1732, also vor 280 Jahren, gr\u00fcndete der preu\u00dfische K\u00f6nig Friedrich Wilhelm das \u201eK\u00f6nigliche Trakehner Stutamt\u201c in Trakehnen in Ostpreu\u00dfen. Seitdem l\u00e4sst sich die Zucht l\u00fcckenlos auf dieses Gest\u00fct zur\u00fcckf\u00fchren. \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0Zun\u00e4chst brachte das Gest\u00fct elegante und ausdauernde Kutschpferde hervor. Ende des 18. Jahrhunderts lag der Fokus auf der Zucht von Milit\u00e4rpferden.\u00a0 Leistungstests und eine exakte Dokumentation des Stammbaums bildeten die Basis des Erfolgs der Rasse. Im 19. Jahrhundert wurden zur weiteren Veredelung der Trakehner Araber und englische Vollbl\u00fcter eingesetzt. Dadurch wies die Rasse schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen etwa 50prozentigen Vollblutanteil auf. F\u00fcr die reinrassige Zucht d\u00fcrfen bis heute neben den genannten Vollbl\u00fctern ausschlie\u00dflich noch der Shagya-\u00a0 und der Anglo-Araber eingekreuzt werden.<\/p>\n<p>Nach dem Zusammenbruch der ostpreu\u00dfischen Zucht am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Rasse mit einem kleinen Bestandteil der Zucht in allen deutschen Bundesl\u00e4ndern geduldig und auf hohem Niveau wieder aufgebaut. Dar\u00fcber hinaus wurde der Trakehner gern zur Veredelung anderer deutscher Warmblutzuchten herangezogen.<\/p>\n<p>Heute sind neben Deutschland auch Russland und Polen Zuchtgebiete. Die Rasse ist weltweit verbreitet.<\/p>\n<p><strong>Aussehen:<\/strong><\/p>\n<p>Mit einem Stockma\u00df von 160 bis 170 Zentimetern und seinem eleganten Aussehen verk\u00f6rpert der Trakehner die edelste deutsche Reitpferderasse. Es kommen alle Farben vor.<\/p>\n<p>Neben dem geraden Profil, dem langen Hals und einem ausgepr\u00e4gten Widerrist tragen ein ausdrucksvoller Kopf, gro\u00dfe Augen und eine harmonische Rumpfaufteilung in Vor-, Mittel- und Hinterhand zum edlen Erscheinungsbild bei. Markant sind au\u00dferdem die plastische Bemuskelung, korrekte und klare Gliedma\u00dfen und Gelenke,\u00a0 sowie wohlgeformte Hufen. Die gew\u00fcnschte Athletik zeigt sich in einem starken, sehr funktionst\u00fcchtigen R\u00fccken.<\/p>\n<p>Trakehner werden \u2013 seit 1787 \u2013 mit dem Symbol der siebenendigen Elchschaufel gebrandet.<\/p>\n<p><strong>Charakter:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Trakehner mit seinem hohen Vollblutanteil gilt als leistungsbereiter und ausdauernder Charakter. Neben Belastbarkeit und robuster Gesundheit achten Z\u00fcchter auf Tiere, die einen wachen und intelligenten Eindruck machen. Erw\u00fcnscht ist ein umg\u00e4ngliches, unkompliziertes, verl\u00e4ssliches Pferd mit Einsatzfreude und Nervenst\u00e4rke. Nichtsdestotrotz kann ein einzelnes Tier seinen eigenen Kopf durchsetzen und sich im Umgang als schwierig, nerv\u00f6s oder \u00e4ngstlich zeigen. Im Allgemeinen aber wird das Zuchtziel erreicht und so gilt der Trakehner als gelassen und ausgeglichen im Temperament.<\/p>\n<p><strong>Sportarten:<\/strong><\/p>\n<p>Die sportlichen St\u00e4rken des Trakehners liegen zum einen in der Dressur, daneben aber ganz besonders in der Vielseitigkeit. In keiner anderen Disziplin ist der Prozentsatz dieser Tiere so hoch.<\/p>\n<p>Obgleich der Trakehner sich f\u00fcr alle Sportarten eignet, findet man ihn\u00a0 eher selten unter Springreitern, beim Westernreiten oder im Fahrsport.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Steckbrief:\u00a0 Der Trakehner Name: Der Trakehner geh\u00f6rt zu den Warmbl\u00fctern und als \u00e4lteste zugleich zu den bedeutendsten deutschen Reitpferderassen. Herkunft: Die Urspr\u00fcnge der Rasse gehen bis ins 13. Jahrhundert zur\u00fcck. 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